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Wo nicht anders angegeben, sind die Urheberrechte der hier präsentierten Texte und Bilder bei der Werkstatt Waltensburger Meister. Sie können für die Medienberichterstattung im Zusammenhang mit der Werkstatt Waltensburger Meister unter Angabe des Urhebers frei genutzt werden. Jede andere Nutzung ist ohne unser Einverständnis untersagt. Ein Belegsexemplar oder ein Link ist erwünscht.

Pressetext

Entschleunigung in Graubünden

 

Der Waltensburger Meister und sein Umfeld

Waltensburg/Vuorz, im Februar 2019 - Die Werkstatt Waltensburger Meister beschäftigt sich mit dem Kulturerbe des Waltensburger Meisters und entwickelt daraus vielfältige Angebote im natur- und kulturnahen Tourismus.

 

Wer sie kennt, liebt sie: die Natur und Kultur Graubündens. An beiden ist der Bergkanton reich. Es gilt nur, sie zu entdecken, sich auf sie einzulassen und zu geniessen.

Vor 700 Jahren hat ein unbekannter Meister mit seiner Malerwerkstatt mehrere Talschaften besucht und dort eindrückliche Wandmalereien geschaffen. 16 davon sind erhalten und 14 können frei besichtigt werden. Nicht nur das. Dank der angewandten Freskotechnik erstrahlen sie noch heute in leuchtenden Farben. Diese Malereien „sind zweifellos die bedeutendsten der ganzen Region und mit von den wichtigsten des ganzen Landes“ (Joseph Gartner: Kunstgeschichte der Schweiz, 1947). Seine Werkgruppe zählt „zu den besten Leistungen hochgotischer Kunst nördlich der Alpen“ (Alfons Raimann: Gotische Wandmalerei in Graubünden, 1983). Die Kunstgeschichte erachtet die Malereien in der Kirche von Waltensburg/Vuorz in der Surselva (Bündner Oberland) als die eindrücklichste Arbeit des Malers und nennt ihn deshalb „Waltensburger Meister“.

 

Lebendiges Kulturerbe

Die aktive Beschäftigung mit den Werken des Waltensburger Meisters, deren Umfeld (Leben im Mittelalter, Religiosität, Kirche und Staat, Handwerk, Talschaften Graubündens usw.) und Bezug zur Gegenwart ist Anliegen der Werkstatt Waltensburger Meister, eines Vereins mit Sitz in Waltensburg/Vuorz. Indem sie das mittelalterliche Kulturerbe in die Geschichte, Kultur und Landschaft Graubündens einbettet, kann sie nicht nur die Fresken selbst präsentieren, sondern auch eine abwechslungsreiche Natur mit grosser Artenvielfalt, prähistorische Kultstätten, Zeitzeugen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, traditionelle und moderne Kunst oder Kulinarik und Gastfreundschaft von urchig bis exquisit zugänglich machen. Entdecken und geniessen für alle Sinne ist angesagt.

Aus dem reichen Schatz schöpfend, den die Talschaften des Waltensburger Meisters bieten, kreiert die Werkstatt Waltensburger Meister natur- und kulturnahe Angebote, die den Gast zu ausgewählten Orten führen und ihn inspirieren, sei dies durch die Vermittlung historischer Zusammenhänge, die Unterstützung beim Lesen von Bildern oder das Erlernen handwerklicher Fähigkeiten. Unterwegs bleibt dabei genug Zeit, Natur und Kultur in sich aufzunehmen und wirken zu lassen sowie sich in der Gruppe oder mit Einheimischen auszutauschen. Und dies abseits von aller Hektik, denn wir betrachten nicht nur die 700 Jahre alten Kunstwerke in aller Ruhe, wir sind auch vorwiegend zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

 

Eindrückliche Erlebnisse

Jedes Angebot hat einen eigenen Schwerpunkt, wie zum Beispiel die Zeitenwende vom ausgehenden Mittelalter zur Reformation anlässlich einer leichten Wanderung von Waltensburg/Vuorz nach Ilanz oder die Gegenüberstellung mittelalterlicher und zeitgenössischer Kunst anhand der Fresken in Waltensburg und der begehbaren Skulptur „Ogna“ von Matias Spescha in Trun. Eine 5-tägige Auseinandersetzung mit dem Waltensburger Meister und einheimischer Kunst ermöglicht das Angebot „Kirche, Kunst und Kultur“. Die Gruppe logiert im Hotel Ucliva und macht von dort aus verschiedene Exkursionen in die Surselva, nach Imboden mit Rhäzüns und ins Domleschg, jeweils begleitet von ausgewiesenen Fachleuten. Ein Freskokurs bietet die Möglichkeit, selbst einmal ein Fresko in der Technik des Waltensburger Meister zu kreieren. Die Restauratorin Brigt Bütikofer, die unter anderem Fresken des Waltensburger Meisters restauriert hat und über ein immenses praktische Wissen verfügt, vermittelt die Technik auf anregende Art.

Diese und weitere Angebote der Werkstatt Waltensburger Meister werden auf www.waltensburger.ch im Detail beschrieben. Die Angebote werden laufend ergänzt.

Pressebilder

Waltensburger Meister: Ausschnitt aus der Nordwand in der Kirche von Waltensburg/Vuorz (Gefangennahme)

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Waltensburg/Vuorz: Blick von Westen auf die Kirche

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"Ogna", die begehbare Skulptur von Matias Spescha, in Trun

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Blick auf Jörgenberg bei Waltensburg/Vuorz auf dem Weg nach Ilanz.

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Ilanz, Reformationsstadt Europas

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Al fresco malen wie der Waltensburger Meister im Froskokurs

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